Was ist Leben (Teil II)

Weitere Überlegungen…..

Leben ist zum einen das, was uns Menschen als individuelle, isolierte, komplexe, biologische Systeme vor anderen auszeichnet.

Leben ist zum anderen der Prozess, mit dem oder wie wir das Verhältnis zu unserer Umwelt gestalten (lassen).

Mit diesem zweiten Aspekt möchte ich mich jetzt befassen.

Die zentralen Begriffe sind Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Sinne, Wahrnehmung und insbesondere Wahrnehmungsfilter.

Wir nehmen alles, was sich in unserem direkten Umfeld befindet, über unsere Sinne wahr:
Ich sehe den Laptop auf meinem Schreibtisch, ich höre das Ticken unserer Uhren, ich rieche den Geruch nach Knoblauch aus der Küche, schmecke den Wein und fühle die Tasten, mit denen ich diesen Text schreibe.

Von all dem, was außerhalb meiner selbst, sozusagen als objektive Realität, existiert, kann ich nur das wahrnehmen, was meine Sinnesorgane zu mir „durchlassen“.
Bis zu einem gewissen Grad kann ich die Empfindlichkeit meiner Sinnesorgane trainieren und sogar zur Basis meiner Berufung machen:
Wunderbare Malt Whiskys, Weine, Kochrezepte oder auch Parfums komponieren, mein Gehör trainieren etc.

Die Sinnesorgane anderer Lebewesen, wie die von Hunden oder Fledermäusen, sind anders geartet: Die von ihnen wahrgenommene Realität ist eine andere.

Unsere Wahrnehmung von Realität ist also untrennbar gebunden an das Vermögen unserer Sinnesorgane, Reize aus unserer Umwelt verarbeiten zu können.

Eine weitere Einschränkung in der Wahrnehmung der „objektiven Realität“ erfolgt durch die Limitierung unserer kognitiven Leistungen: Pro Zeiteinheit strömen viel mehr Reize auf uns ein, als wir mit unseren Möglichkeiten überhaupt verarbeiten können.
Mit anderen Worten: wir wählen notgedrungen aus.

Und dies tun wir sowohl bewusst als auch unbewusst.

Eine bewusste Auswahl treffen, heißt: seine Aufmerksam ganz gezielt auf etwas richten, sich zu fokussieren, auf das Fokussierte zu konzentrieren und alles andere aus dem „Aufmerksamkeitsfeld“ auszublenden: In der Schule der Lehrerin aufmerksam zuhören, sich auf das Schreiben eines Textes zu konzentrieren, sich ganz der Partnerin zu widmen etc.

Aber auch unbewusst treffen wir eine Auswahl: Wenn ich im Liegestuhl in der Sonne vor mich hindöse, hänge ich vielleicht meinen Gedanken nach und überhöre das Vogelgezwitscher um mich herum, oder hörend werde ich auf einen Schwarm ziehender Kraniche aufmerksam aber es dringt nicht bis ins Bewusstsein und Gedächtnis vor.

Vor gerade mal drei Wochen habe ich erneut die Stadt Valparaiso in Chile drei Tage lang erlaufen.

Meine Begeisterung über diese Stadt kennt keine Grenzen:
Valparaiso liegt in einer Meeresbucht und zieht sich an knapp zehn sie umgebenden Hügeln hoch, hat sozusagen eine Unter-, eine Mittel- und eine Oberstadt.
Valparaiso ist eine sehr bunte Stadt: Hier kommen sehr viele Graffiti-Künstler hin.
Valparaiso ist eine Stadt großer Gegensätze von reich und arm.

Und so weiter; ich könnte noch viel mehr aufzählen.

Jemand anders würde Ihnen diese Stadt vermutlich ziemlich anders schildern und noch jemand anders wieder anders.

Und das ist der entscheidende Punkt:
Wir alle haben unterschiedliche Wahrnehmungsfilter, die dazu führen, dass wir die uns umgebende „objektive Realität“ unterschiedlich wahrnehmen und hierüber alle unsere eigene Wahrheit konstruieren.

Was ich zum Zeitpunkt X bewusst von meinem Umfeld wahrnehme, ist für mich wahr.
Was jemand anders zum gleichen Zeitpunkt bei der Betrachtung des gleichen Umfeldes wahrnimmt, ist für ihn ebenso wahr, auch wenn das von ihm Wahrgenommene von dem meinen abweicht.

Wir können uns über unsere Wahrnehmungen austauschen, unsere jeweiligen Wahrheiten anerkennen, zusammen einen gemeinsamen Kern herausarbeiten und diesen dann als unsere gemeinsame Wahrheit definieren:
Wahrheit ist ein soziales Konstrukt.
Was hat dies nun alles mit der Eingangsfrage „Was ist Leben?“ zu tun?

Als Antworten schlage ich vor:

  1. „Das Leben“ ist all das, was auf der Erde passiert, als wenn ich nicht existierte.
  2. „Mein Leben“ ist meine individuelle Wechselwirkung mit „dem Leben“.
  3. „Mein Leben“ ist dadurch bestimmt, wie ich mich selbst wahrnehme, wie ich mein Umfeld wahrnehme und wie ich aus diesen beiden Wahrnehmungen heraus mein Verhältnis zu meinem Umfeld gestalte.

[für Personalentwickler: erkennen Sie die Grundstruktur von „DISG“?]
Wie ich meine Umwelt wahrnehme und wie ich das Verhältnis zu meinem Umfeld gestalte, liegt ja nun nicht von Beginn an in meiner Hand, in meiner Verantwortung, sondern in der meiner Eltern, ggfs. Geschwister, Großeltern, Freunde, Lehrer etc. etc.

Mit andern Worten: Wie ich meine Umwelt wahrnehme und wie ich lerne, mit ihr zu interagieren, ist wesentlicher Bestandteil meiner Sozialisation, meines Erwachsenwerdens. Von klein an wird meine Aufmerksamkeit von anderen Menschen auf Dinge gelenkt, die diese für wichtig erachten; und alle diese Menschen tragen einen Teil der Verantwortung dafür, wie es mir später gelingen wird, mein Leben selbst zu leben.

Genauer noch:
Ich lerne in meiner Säuglings- und Kindheitsphase über die verbalen und emotionalen Rückmeldungen meines direkten Umfeldes, was gut für mich ist und was nicht, wann ich Glück empfinde und wann negative Gefühle wie Angst, Schmerz etc.

Und ich lerne, Situationen zu vermeiden, in denen ich mich nicht gut fühle und umgekehrt: Situationen zu suchen, in denen ich mich gut fühle, ich zufrieden, glücklich bin.

So gestalten wir unsere eigenen Grenzen, innerhalb derer wir uns wohl, komfortabel, fühlen und an deren Rändern wir in Stress geraten: unsere individuellen Komfortzonen.
Da wir unsere geistigen, mentalen Fähigkeiten erst im Lauf der Zeit, und durchaus unterschiedlich, ausbilden, können wir uns – und das betrifft ALLE Menschen – erst ab einem gewissen Alter mental mit unseren eigenen Grenzen auseinandersetzen. Dies ist quasi unsere Erbsünde.

Ob wir uns später, und ab wann, mit unseren eigenen Grenzen bewusst auseinandersetzen, sie als Grenzen (an-)erkennen oder uns von ihnen befreien wollen, ist dann eine andere Frage.

Uns jedoch von unseren eigenen Grenzen zu befreien, unsere Komfortzone nieder zu reißen, heißt im Grunde genommen nichts anderes, als dass wir uns von allen „auferlegten“, unnatürlichen, Wahrnehmungsfiltern befreien, und „das Leben“ oder die „objektive Realität“ in seiner/ihrer ureigensten Originalität, erleben dürfen.

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Was ist Leben?

Jemand hat geschrieben:

„Das Leben passiert dir nicht – das Leben antwortet dir.“

Das möchte ich zum Anlass nehmen, der Frage nachzugehen

„Was ist Leben?“

Aus Sicht der Biologie kann man sagen, es gibt wissenschaftliche Kriterien, die eine Entscheidung darüber zulassen, ob ein System ein lebendes System ist.
Diesem Gedanken weiter folgend, kann man weiterhin sagen: Ja. Menschen sind sehr komplexe, lebende Systeme.

Unter Einbeziehung der Evolution gilt darüber hinaus:
Wir Menschen sind die momentan am höchsten entwickelte (!) Spezies lebender Systeme, wir haben einen Verstand, Gefühle, ein Identitätsgefühl oder Selbst, Bewusstsein, „Systembestandteile“ also, die in dieser Gänze bei keiner anderen Spezies vorhanden sind.
Und wir können die Frage stellen: Was ist eigentlich der nächste Abschnitt der Evolution?

Hinsichtlich der Beantwortung der Frage: „Was ist Leben“ und wie kommt es zu einem solchen Zitat, wie oben erwähnt, helfen diese Überlegungen noch nicht viel weiter.

Wir können klare Aussagen darüber machen, was lebende Systeme sind, aber das obige Zitat erweckt  ja den Anschein, als wären Mensch und „das Leben“ zwei voneinander getrennte Dinge. Und nicht nur das: Der Autor des Zitats behauptet darüber hinaus, dass und das Leben nicht etwa passiert – nein es antwortet uns.
Was also ist es, was mich vom Leben trennt?

Eines ist gewiß:
Ich bin ein lebendes, komplexes biologisches System.
Ich habe ein Leben, nämlich MEIN Leben.
MEIN Leben ist verschieden von dem Leben ALLER ANDEREN Menschen.
Natürlich gibt es Parallelen (wir sind ALLE lebende, komplexe biologische Systeme), aber:
ICH bin einzigartig und verschieden von allen anderen Menschen.

Nochmals also:
Gibt es ein Leben, etwas Abstraktes, Übergreifendes, welches etwas anderes ist als mein Leben, dein Leben, Eric Clapton’s Leben, dem Leben von Obama oder dem des Papstes?
Und welches mir, uns antwortet?

Sind wir alle individuelle, unterscheidbare Inkarnationen von etwas, das wir Leben nennen können?
Sind wir vielleicht alle nur individuelle, unterscheidbare Ausprägungen, Formen von nur einem Leben?

Sartre, als der Hauptvertreter des französischen Existenzialismus, hat gesagt: Der Mensch ist die einzige Spezies, bei der die Existenz der Essenz vorausgeht.
Erst SIND wir, danach machen wir uns zu dem, was wir sind.
Und was wir sind, ist das Ergebnis unseres individuellen Lebensentwurfs.
WIR sind verantwortlich für unser Leben; wir sind, was wir tun.

Der Existenzialismus kennt kein Konzept einer „menschlichen Natur“ als Blaupause für uns alle. Wir sind zur Freiheit verurteilt, zu der Freiheit, uns selbst zu definieren.

Ist das die Antwort?
Oder nur eine Hälfte?

Aus der Perspektive des Existenzialismus passiert uns allen das Leben insoweit, als wir ALLE zuerst SIND, und dann jeder einzelne von uns sein individuelles, einzigartiges Leben lebt, sich seinen Sinn, seine Essenz erschafft, seinen eigenen Pfad geht.
Einen Pfad, auf dem ihm das Leben antwortet?
Im Sinne von: Rückmeldung aus dem persönlichen Umfeld auf das, was er tut?

Aus Perspektive der modernen Psychologie und der Neurowissenschaften kann man sagen:
Ja. Wir sind komplexe biologische Systeme. Und übernehmen von klein auf unterschiedliche Rollen in unserem Leben; einige kurz, andere länger, manche ein Leben lang. Das prägt unsere Ego’s [ich ordne jeder unserer Rollen ein eigenes Ego oder auch eine eigene Persönlichkeit zu]. Dazu verfügen wir über einen Verstand und kennen Gefühle.
Gelänge es, uns aller unserer Rollen zu entledigen, wären wir reines Selbst, reines Bewusstsein.

Vertreter des spirituellen Denkens sagen noch anders:
Und folgen z.B. zwei alten griechischen Appellen aus Delphi:
„Erkenne dich selbst“ und „Werde, der du bist“.

Was im Übrigen auch als unser aktueller Evolutionsauftrag interpretiert werden könnte:
Mit dem Auftreten der menschlichen Spezies hat der Evoltionsprozess gestoppt.
Mit einer weiteren Ausrichtung unserer eigenen „Systembestandteile“ auf das, was außerhalb unserer selbst liegt, kommen wir nicht mehr weiter.
Qualitativ kann die Evolution nur fortschreiten, wenn wir nach innen schauen, auf unsere eigenen „Systembestandteile“ und unser Bewusstsein auf eine höhere Ebene heben.
Indem wir uns unserer selbst (wieder) bewusst werden, wieder zu dem werden, was wir eigentlich von Anfang an immer gewesen sind. Und durch unsere illusionäre Identifikation mit unserem Verstand („Sündenfall“) verloren haben:
Wir SIND nicht unser Verstand, sondern unser Verstand HAT uns („fest im Griff“)

„Werde, der du bist“. Das geht nur dann, wenn es uns gelingt, uns von unserem Verstand zu befreien. Zu befreien in dem Sinne, dass wir ihn nur dann – wie ein nützliches Werkzeug – benützen, wenn wir ihn wirklich brauchen.
Das aber heißt zugleich: Ablegen all unserer Ego’s und wieder wir SELBST zu werden und damit etwas, was allen Menschen gleich ist, was uns alle verbindet.
Und was uns beim Ablegen unserer temporären Form (wenn wir sterben) wieder mit dem einen, zeitlosen Bewusstsein verbindet, nennen wir es Gott, Leben, Liebe oder wie auch immer.

Das wäre dann allerdings, im Gegensatz zur Philosophie des Existenzialismus, unsere menschliche Natur, auf die wir uns „nur“ rückbesinnen müssten, um unserem Evolutionsauftrag nachzukommen.

Und so gesehen, passiert uns das Leben so lange nicht, wie wir nicht versuchen, wieder wir SELBST zu werden. Wenn wir es allerdings versuchen, wenn wir den Weg tatsächlich gehen, etwas tun in diese Richtung, dann, ja dann antwortet das Leben uns auch.

Und weiter….mit Hobbies, Interessen und Reisen

Meine Weltreisen, die ich machen wollte, habe ich weitestgehend gemacht.
H-01:   in 2/2014 besuche ich 3 Wochen lang Nordchile.
H-02:   in 2015 besuche ich 3 Wochen lang Cuba.
H-03:   in 2016 besuche ich je 1 Woche lang New York und Chicago.

Diese Planung mag sich noch verändern dann, wenn es noch zu einem weiteren Segeltörn mit meinem Bruder und unseren Kindern kommt.
Ansonsten stehen noch auf dem Programm für die Zeit, wenn meine Frau und ich in Rente sind:
–        Ein weiteres Mal Südfrankreich
–        Endlich Toskana
–        Für mich noch: die Insel Islay der äußeren Hebriden

Ich kann mich jetzt ziemlich fließend und sicher auf Französisch unterhalten.
H04:   Bis Ende 2013 habe ich kostenlose Internetmöglichkeiten recherchiert und auch schon genutzt;
Möglichkeiten für kostengünstiges weiterführendes Training (z.B. Berlitz) sind recherchiert.
H-05:   Basierend auf den CEF-Definitionen möchte ich
– in 2013 – 2014 die beiden A-Level,
– in 2015 – 2016 die beiden B-Level und
– in 2017 – 2018 die beiden C-Level erreichen

Über relevante,  mich interessierenden Forschungsergebnisse bin ich nach wie vor informiert.
Ohne weitere, konkretere Zieldefinition.

WEB X.0 nutze ich weiterhin intensiv.
Auch hier ohne weitere, konkretere Zielsetzung.

Neu hinzugekommen: Ich möchte und werde wieder Gitarre spielen.
H-06:   Ich werde meinen alten Traum verwirklichen, und mir in 2013 noch eine Tricone Dubro anschaffen.
Sonst im Moment keine weitere, konkretere Zielsetzung.

Ich habe jetzt an drei eigenen Beispielen gezeigt, wie eine Planung bezüglich der eigenen, individuellen Lebensbereiche aussehen kann.
Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass sich die Zeitachse Ihres Lebens ganz gut füllt, je konsistenter Sie Ihre Planung durchführen.

Und denken Sie daran:
Wir reden hier von Aktivitäten/Ergebnissen, die Ihnen selbst wichtig sind.

Natürlich können Sie dies bei jedem Ereignis, bei dem jemand Anderes etwas, das IHM WICHTIG ist, für SIE DRINGEND macht,
Ihre Planung wieder über den Haufen werfen. Und sagen: Das “Leben” ist halt so.
Nein. SIE sind dann so!
Sie haben sich dann (erneut?) entschieden, Ihr eigenes Leben dem eines Anderen anzupassen.
Sie kennen mich ja inzwischen: Das kann man so machen. Das können auch Sie so machen.
Nur bitte: Jammern Sie dann nicht, denn: Es ist und bleibt IHRE EIGENE Entscheidung.
Sagen Sie z.B. Ihrem Chef: “Sorry…in der Zeit kann ich an dem Projekt nicht teilnehmen, weil: da bin ich auf Cuba.”
Sagen Sie Ihrem Partner: “Sorry..tut mir leid…aber hier habe ich schon etwas anderes geplant”.

Es kommt immer nur darauf an, wie wichtig SIE sich SELBER sind.
Und glauben Sie mir:
Es ist weitaus befriedigender, sich selbst zu lieben, als sich selbst zu hassen 😉
Trivial?
Ja.
Aber wer hat je behauptet, dies sei einfach?

Das Leben – ein Projekt?

Ich gebe zu: 20 Jahre Projektmanagement, in Projekten und als Trainer, haben mich versaut 😉
Weil ich möglicherweise ab und an den Eindruck vermitteln mag, man müsste nur über Projektmanagement Bescheid wissen und dann klappt das mit dem Leben schon. Das meine ich ganz und gar nicht.
Was ich aber nach wie vor glaube ist: dass Projektmanagement-Erfahrung hilft. Und zwar einfach deshalb, weil man lernt, zu planen.
Man lernt, wie man Ziele formuliert, wie man die Aufgaben strukturiert, die zur Zielerreichung erforderlich sind und wie man schließlich auf der Zeitachse abbildet, welche Zwischenergebnisse wann zu erwarten sind und wann das Ende des Projektes erreicht ist.
Neben diesen “harten” Fakten lernt man natürlich auch noch eine ganze Menge über Softskills, also die “weichen” Fakten (die ja im Lauf der Zeit zu den eigentlich “harten” geworden sind), die zur Zielerreichung ebenfalls erforderlich sind.
Und das Schöne ist, dass Projektmanagement generell anwendbar ist, egal, ob Sie Hundefutter, Strandkörbe, einen neuen Bachelorstudiengang oder nun eben mal Ihr Leben planen wollen.

Mit anderen Worten: Für die planerischen Aspekte ihrer Selbstführung ist die Anwendung von Methoden des Projektmanagements sehr gut geeignet – aber eben auch “nur” dafür.

Stellen Sie sich aber vor:
Sie könnten jedem, der Sie danach fragt, überzeugend Ihren Lebensplan erläutern, ihm oder ihr glaubhaft klar machen, wie Ihr Leben in 10, in 20 oder in 30 Jahren aussehen soll und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wird.
Und Sie könnten sich innerlich auf die Schulter klopfen und sagen:
Yepp. Endlich weiß ich, was ich WIRKLICH will, wohin meine Lebensreise gehen soll, was mir wirklich WICHTIG ist für mein Leben (Sie haben ja nur eins und nicht noch ein zweites im Kofferraum).

Damit hätten Sie schon einen ganz entscheidenden Schritt getan.
Aber das ist noch nicht alles…..